Unsere Referenzen

Bei der Umsetzung unserer Projekte sehen wir eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten sowie die Gewährleistung einer maximalen Versorgungssicherheit als wesentliche Erfolgsfaktoren.

PV-Freiflächenanlagen

Freiflächen-Photovoltaik-Park Zerbst

Energiewende auf ehemaligem Militärflughafen in Zerbst

Der ehemalige Militärflughafen in Zerbst (Sachsen-Anhalt) ist Vorreiter einer sinnvollen Umwandlung von Konversionsflächen in ein nachhaltiges Nutzungskonzept. Der hier errichtete Solarpark ist nur ein Teil eines groß angelegten Projektes, welches mehrere Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien vereint. Die bislang ungenutzten Flächen kommen so umweltfreundlich zum Einsatz und werden auch wirtschaftlich sinnvoll genutzt.

Seit 2011 ist der Photovoltaik-Park in Betrieb und zählt mit einer Gesamtfläche von 108 Hektar zu einem der größten Solarparks in Deutschland. Innerhalb weniger Monate wurden hier fünf Teilprojekte mit einer Gesamtleistung von 45,65 Megawattpeak (MWpeak) erbaut. Eigentümer und Verpächter des ehemaligen Flughafengeländes ist die GETEC-Gruppe.

Die GETEC green energy GmbH ist Mitprojektentwickler. Die Errichtung der Solaranlage übernahm der Projektpartner Q-Sells SE.

Mit seiner außerordentlichen Gesamtkapazität kann der Solarpark Zerbst den Jahresbedarf von mehr als 12.285 Haushalten bei einem durchschnittlichen Haushaltsjahresverbrauch von ca. 3.500 kWh decken. Durch die Produktion von klimafreundlichem Solarstrom am Standort Zerbst reduziert sich der jährliche Ausstoß von CO2 um ca. 22.600 t (deutscher Energiemix 2016).

Leistungsumfang:

• Entwicklung des Anlagenkonzeptes zur Photovoltaik-Nutzung
• Begleitung des Bauleitplanverfahrens und Einholung der Baugenehmigung
• Koordination der Flächenvorbereitung inkl. Gebäudeabriss, Flächenrodung, Kampfmittelbeseitigung, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
• Vermarktung des Solarparks
• Betriebsführer einer Teilfläche von ca. 23 ha mit ca. 8,57 MWpeak

Technische Daten Solarpark Zerbst:

• Inbetriebnahme
2011
• Gesamtleistung
45,65 MWpeak
• Flächenbedarf
108 ha
• Module
194.255 Stück
(á 235Wpeak)
• Modultische
4.050 Stück
• Rammpfähle
40.500 Stück
• Modulfläche
ca. 33 ha
• Entfernung Netzanschluss (110 kV)
8 km Luftlinie

Photovoltaik-Park Amsdorf

Solarstrom zur nachhaltigen Energiegewinnung in Amsdorf

Im Jahr 2010 entstand durch die Zusammenarbeit des Romonta Unternehmensverbundes und der GETEC green energy GmbH das Vorhaben, welches eine Umwandlung einer alten Tagebaufläche zur nachhaltigen Energieproduktion darstellt. 25 Jahre lag diese Fläche brach und sollte nun mittels eines Photovoltaik-Parks die Sonnenenergie als regenerative Energiequelle zur Erzeugung von Strom nutzen. Zur Umsetzung des Projektes wurde die GERO-Solarpark GmbH gegründet, an der sich beide Firmen gleicher Maßen beteiligen.

Anfang 2012 wurde der Park innerhalb von nur sieben Wochen durch Q-Cells SE errichtet und im April des Jahres in Betrieb genommen. Seine drei Teilflächen messen zusammen eine Fläche von 55 ha und erbringen eine Gesamtleistung von 28,5 Megawattpeak (MWpeak). Bereits vor der Errichtung des Parks wurde ein neues 110kV Umspannwerk durch die Firma Schneider electric gebaut.

Die insgesamt installierten 28,5 MWpeak produzieren Strom für ca. 7.735 Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 3.500 kWh. Durch die klimafreundliche Produktion von klimafreundlichen Solarstrom am Standort Amsdorf reduziert sich der jährliche Ausstoß von CO2 um ca. 14.270 t (deutscher Energiemix 2016).

Leistungsumfang:

• Entwicklung des Anlagenkonzeptes zur Photovoltaik-Nutzung
• Begleitung des Bauleitplanverfahrens
• Generalunternehmerschaft für den Bau des gesamten Solarparks und Umspannwerkes
• Mitbetreiber der Gesamtanlage in der eigens gegründeten Projektgesellschaft GERO Solarpark GmbH
• Finanzierung des Parks im Rahmen der Gesellschafterfunktion

Technische Daten:

• Inbetriebnahme
April 2012
• Gesamtleistung
28,5 Wpeak
• Flächenbedarf
55 ha
• Module
122.040 Stück
(á 225-235 Wpeak)
• Modultische
542 Stück
• Rammpfähle
17.760 Stück
• Modulfläche
ca. 20,5 ha
• Wechselrichterstationen
18 Stück
• Zaunlänge
ca. 6,2 km
• Mittelspannungskabel
ca. 14,5 km

PV-Dachanlagen

Photovoltaikanlage auf Dach eines Getreidelagers

Umweltfreundliche Solarstromerzeugung in Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

Industriehallen bieten eine gute Grundlage zur Errichtung für Photovoltaikanlagen. So wurde 2012 auf dem Flachdach einer Lagerhalle der ehemaligen GETEC AG in Rothensee eine Anlage durch die GETEC green energy GmbH errichtet. Eine schnelle Planung und Umsetzung in Abstimmung mit den Städtischen Werken Magdeburg GmbH & Co KG machten es möglich, die PV-Anlage nach den Vergütungssätzen des EEG 2009 in Betrieb zu nehmen.

Die Halle stammt noch aus DDR-Zeiten und wurde auf Grund der geringen Resttragfähigkeit mit sehr leichten Unterkonstruktionen bebaut. Das Aufständerungssystem wurde entlang des Firstes und der Traufe mit der Verkleidung des Daches verklebt. Das Dach wurde mittels dieser Methode nicht beschädigt, was eine Regenundurchlässigkeit garantiert.

Auf dem Dach wurden 1.152 polykristalline Module des Herstellers Q.Cells SE mit einer Gesamtleistung von 265 kWpeak installiert. Die Aufständerung erfolgte in 192 Reihen á 6 Modulen (230Wpeak) auf der Ost- und Westseite des Daches mit 15° Neigung nach Süden.

Die 16 Wechselrichter der Tripower-Serie von SMA Solar Technology AG wurden im Traforaum an den Wänden installiert und sind somit vor jeglichen Witterungseinflüssen geschützt.

Bei der Auslegung der Photovoltaikanlage (Modul- und Wechselrichterleistung) orientierten sich die Ingenieure der GETEC green energy GmbH an der maximalen Auslastung des vorhandenen Einspeisetrafos (300 kVA).

Laut dem neuen EEG (Januar 2012) nehmen Anlagen mit einer Leistung von mehr als 10 kW am Einspeisemanagement teil. Um die geforderten Auflagen zu erfüllen, wurden bei der Anlage in Rothensee vier Leistungsabstufungen realisiert. Die Stadtwerke Magdeburg (Netzbetreiber) können so bei Bedarf die Energieerzeugungsanlage aus der Ferne regeln, um eine Überproduktion zu vermeiden und die Netzstabilität zu gewährleisten.

Mit der installierten Kapazität von ca. 265 kWpeak kann die Solaranlage den Jahresbedarf von ca. 72 Haushalten bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh decken. Durch die Produktion von klimafreundlichem Solarstrom an diesem Standort reduziert sich der jährliche Ausstoß von CO2 um ca. 133 t (deutscher Energiemix 2016).

Leistungsumfang:

• Entwicklung des Anlagenkonzeptes zur Photo-voltaik-Nutzung
• Prüfung der Gebäudestatik
• Vorbereitung der Dachfläche
• AC-Seitige Installation (WR bis Trafo)
• Betriebsführung

Technische Daten:

• Inbetriebnahme
April 2012
• Gesamtleistung
265 Wpeak
• Flächenbedarf
5.000 m²
• Module
1.152 Stück
(á 230 Wpeak)
• Modultyp
Q.Pro-G2 230 W
• Modulfläche
1.960 m²
• Wechselrichter
17.500 TL

Photovoltaikdachanlage auf Werkzeugmaschinenfabrik

Regenerative Energieerzeugung in Zerbst (Sachsen-Anhalt)

Eine weitere gute Grundlage zur Errichtung einer PV-Dachanlage boten die Hallendächer der EMAG Zerbst Maschinenfabrik GmbH. Um auf eine nachhaltige, umweltfreundliche und zugleich wirtschaftliche Energieversorgung umzusteigen, kam es zum Kooperationsvertrag zwischen der EMAG und der GETEC green energy GmbH. Die Planung, Finanzierung und Errichtung der Photovoltaikanlagen übernahm die GETEC green energy. Insgesamt handelt es sich um 4 Bauabschnitte.

Mit Bekanntgabe der Genehmigung begann der Bau vom 1. Abschnitt im August 2019. Hierbei wurde eine enorme Kabelmenge verlegt – immerhin rund 12,5 Kilometer. Nach Fertigstellung im November 2019 konnte die Anlage ans Netz gehen. Die Umwandlung des erzeugten Gleichstroms in Wechselstrom übernahmen die bereits errichteten Wechselrichter.

Im Sommer 2020 folgte der zweite der vier Bauabschnitte. Vorgesehen ist, das Projekt 2022 erfolgreich zu beenden. Nach der Fertigstellung will die EMAG gut 75 Prozent des CO2-neutralen Stroms selbst nutzen. Damit wird die Anlage rund 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs des Produktionsstandortes abdecken.

Mit der Umsetzung des Projektes, bei dem am Ende eine Gesamtleistung von 2600 kWpeak zu erwarten sind, vermeidet die Maschinenfabrik jedes Jahr rund 1400 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). Der Solarstrom, der nicht in die Fertigung der Werkzeugmaschinen fließt, wird unterdessen in das öffentliche Netz eingespeist und erhöht somit den Anteil an so genanntem grünen Strom im Strommix in der Region.

Angedacht ist übrigens, dass weitere gemeinsame Vorhaben in Zukunft realisiert werden und dieses Projekt zur nachhaltigen, umweltfreundlichen und zugleich wirtschaftlichen Energieerzeugung erst der Auftakt ist.

Leistungsumfang:

• Entwicklung des Anlagenkonzeptes zur Photovoltaik-Nutzung
• Prüfung der Gebäudestatik
• AC-Seitige Installation (WR bis Trafo)
• Betriebsführung

Technische Daten (nach Fertigstellung):

• Inbetriebnahme
November 2019 (Bauabschnitt I)
November 2020 (Bauabschnitt II)
• Gesamtleistung
2590 kWpeak
• Flächenbedarf
23.500 m²
• Module
8.634 Stück
(á 325/355 Wpeak)
• Modultyp
Hanwha Q.CELLS
• Modulfläche
7.512 m²
• Wechselrichter
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